Fürstengräber
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Fürstengräber
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ARCHÄOLOGISCHER RUNDGANG
Große Tumulusgräber der etruskischen Nekropole
Tarquinias

Projekt, das von der Region Latium - Soprintendenza per i Beni Archeologici dell'Etruria meridionale und der Gemeinde Tarquinia gefördert wird und auf die Aufwertung der monumentalen fürstlichen Tumulusgräber der Monterozzi- Nekropole und des Gebietes um die etruskische Stadt Tarquinia abzielt.

 

ARCHÄOLOGISCHER RUNDGANG
Große Tumulusgräber der etruskischen Nekropole
Tarquinias
Fürstengräber

Auf dem Monterozzi-Hügel, der sich zwischen dem antiken Tarquinia und dem Meer erstreckt, wurden im Zeitalter der Etrusker viele Hügelgräbern errichtet. Diese mit Tumuli abgedeckten Grabkammern, die nach dem Vorbild orientalischer Gräber gestaltet wurden, prägten das etrurische Landschaftsbild in der orientalisierenden und archaischen Phase (7. bis 6. Jh. v. Chr.). Bei diesen monumentalen Tumuli handelt es sich um Fürstengräber mit imposanten aus Stein gebauten oder in Fels geschlagenen Sockeln und großen aus Erde aufgeschütteten Kuppeln.

Tumuli_Canina_1840

Diese architektonischen Besonderheiten sind Zeichen des hohen Ansehens, das die verstorbenen Personen und deren Familien zu Lebzeiten erworben hatten: Da eine aufwendige Grabarchitektur Metapher des eigenen Reichtums und der eigenen Macht war, widmeten die aristokratischen Familien anfangs des 7. Jh. v. Chr. einen Großteil ihrer Aufwendungen der Gestaltung der Grabstätten. Der Reichtum der Auftraggeber wird darüber hinaus einerseits durch die Schönheit der Grabbeilagen andererseits durch die dominante Lage der Fürstengräber, nahe an wichtigen Verbindungsstraßen, bestätigt. Die großen Hügelgräber waren ein Symbol für die aristokratische Pracht und die Kontrolle, die adelige Familien auf ihren Herrschaftsbereich ausübten. Diese Gräber waren Eigentum der mächtigen Familien aus denen Könige, sogenannte "Lucumoni" hervorkamen, die die lokale Gemeinschaft regierten.

Das monumentale tarquinische Hügelgrab umfasst eine große Grabkammer, deren Wände sich nach oben verjüngen und deren longitudinale Öffnung in der Decke durch Steinplatten geschlossen wird. Die Tumuli waren von außen mit gemauerten Steinblöcken verkleidet und wurden mit großer Wahrscheinlichkeit mit Tierskulpturen verziert (Bestien und Monster als Bewacher der Grabstätten), wie es durch historische Zeichnungen des 19. Jahrhunderts belegt wird. Der Eingangsbereich verfügte über einen weitläufigen unter freiem Himmel befindlichen Vorplatz mit ansteigenden Stufen (dem sogenannten "piazzaletto"), der Schauplatz für den Totenkult zu Ehren der Verstorbenen war. Leider sind die Fürstengräber von Tarquinia größtenteils geplündert worden - die prächtigen Grabbeilagen, die Keramiken und Metallgegenstände umfassten, sind verloren.
Die Fürstengräber in Tarquinia inspirieren sich an den königlichen Gräbern des 8.-7. Jh. v. Chr., die zur Zeit Homers in Zypern verbreitet waren (Nekropole von Salamis). Auf der Insel gibt es viele Tumuli mit reichen Grabbeilagen, die aufgrund der großen Dimensionen des Eingangsbereiches und aufgrund der Mauertechnik mit den Grabstätten in Tarquinia vergleichbar sind. Es ist wahrscheinlich, dass das etruskische Modell der Fürstengräber von Architekten mit orientalischer Ausbildung, die zu Beginn des 7. Jh. v. Chr. nach Tarquinia kamen, eingeführt wurde.



Nel sepolcreto dei Lucumoni PDF Drucken E-Mail
Fürstengräber - Nekropole der Doganaccia
Geschrieben von: Maria Cataldi   
Freitag, 22. Oktober 2010 10:46
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Veduta-degli-scavi-del-2010

 

La necropoli dei  Monterozzi di Tarquinia evoca immediatamente lo straordinario complesso delle tombe dipinte, dichiarate nel 2004 dall'Unesco Patrimonio dell'Umanità. Meno evidente - per un pubblico non specialistico - è il richiamo alle più antiche sepolture del periodo orientalizzante (l'età dei principi delle città etrusche, fine VIII-VII sec. a.C.) caratterizzate in superficie, in corrispondenza delle camere funerarie sotterranee, da grandi tumuli di terra di ispirazione orientale  purtroppo quasi totalmente spianati dai lavori agricoli del secolo passato. Tuttavia le riproduzioni ottocentesche del colle dei Monterozzi - come quella pubblicata da Luigi Canina nel 1846 - ci consegnano un paesaggio contraddistinto da numerosissimi "monti di terra" (da qui il nome del colle) a conferma di quanto oggi conosciamo grazie alla ricerca archeologica e cioè che nel corso del VII secolo a.C. il principale dei sepolcreti della città etrusca era già estesamente occupato da centinaia di sepolture.

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Der Tumulus des Poggio del Forno PDF Drucken E-Mail
Fürstengräber - Poggio del Forno
Geschrieben von: Marta Campagna   
Sontag, 23. Mai 2010 15:54

 

 

Dieses monumentale Grab befindet sich östlich der antiken Stadt auf dem höchsten Punkt der Hügel um Tarquinia und dominiert das Gelände. Der Tumulus des Poggio del Forno, der inmitten einer malerischen und ausgedehnten Macchie eingebettet ist, wurde im Jahr 1968 von dem Verband italienischer Archäologen (Gruppi Archeologici d'Italia)   entdeckt.


Das Fürstengrab hat, im Gegensatz zu den meisten anderen großen Tumulusgräbern Tarquinias zwei hintereinander angeordnete Grabkammern und verfügt ein weitläufiges Vestibül. Die beiden Grabkammern haben eine rechteckige Form und sind mit Steinblöcken aus Nenfro- und Kalkgestein konstruiert, die in geordneten Reihen gemauert sind. Die erste Grabkammer hat ein spitzbogiges Gewölbe, welches aus auskragenden Steinblöcken gebildet wird; die zweite Grabkammer hat ein Kraggewölbe mit stufenförmig angeordneten Steinblöcken und einer longitudinalen Öffnung in der Decke. Die Abschlußsteine dieses Kraggewölbes werden durch zwei quer verlaufende steinerne Balken gestützt.

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Der Tumulus des Poggio Gallinaro PDF Drucken E-Mail
Fürstengräber - Poggio Gallinaro
Geschrieben von: Marta Campagna   
Samstag, 13. März 2010 18:09

 

Dieses große Hügelgrab befindet sich auf der nördlichen Hochebene der Civita in unmittelbarer Nähe der antiken Stadt Tarquinia.
Durch die monumentalen Ausmaße und die Kostbarkeit der Grabbeilagen wird angenommen, dass eine der wichtigsten Persönlichkeit der tarquinischen Aristokratie in dem Tumulusgrab Poggio Gallinaro bestattet wurde. Der Fund von Plektren aus Elfenbein, Tonstatuen in Form von Trauernden und zweischneidiger Miniaturäxte aus Bucchero - der typisch etruskischen schwarzen Keramik - belegen die Kostbarkeit der Grabausstattung, die dem Totenkult eines Verstorbenen mit außergewöhnlichem Rang angemessen war. Das monumentale Tumulusgrab befindet sich darüber hinaus auf einer Anhöhe in unmittelbarer Nähe der Civita, als ob es den Herrschaftsbereich einer aristokratischen Familie symbolisiert, die in besonderer Weise mit der Stadt verbunden war. Nach neuesten durch Ausgrabungen der Universität Mailand belegte Erkenntnisse könnte es sich bei dem Verstorbenen um den Gründer der monumentalen heiligen Stätte, die im Mittelpunkt des Pian di Civita gelegen ist, handeln; um die Person, die anordnete, in dem geweihten, heiligen Boden einen fürstlichen Votivschatz zu vergraben, der unter anderem Symbole der Macht wie z. B. Axt, Schild und bronzene Laute (die alle im Museum von Tarquinia aufbewahrt werden) enthielt.

 

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Das Grab "der Panter" und die Überreste der Hügelgräber PDF Drucken E-Mail
Fürstengräber - Grab der Panther
Geschrieben von: Administrator   
Samstag, 13. März 2010 17:58

 

Das Areal der Nekropole um das Grab "der Panter", der ältesten bisher in Tarquinia bekannten Grabstätte mit Wandmalereien, ist ein Beispiel dafür, wie die weitläufige Totenstadt auf dem Monterozzi-Hügel früher ausgesehen haben könnte: Ein Gewirr von in den Fels gehauenen, nebeneinander eingezwängten Gräbern, die auf jedem noch freien Platz um bereits bestehende Grabanlagen angelegt worden sind.
Diese mit Grabkammern versehenen Gräber waren, seit Anfang ihrer Verbreitung zwischen dem 8. und 7. Jh. v. Chr. durch die aus Erde aufgeschütteten "Tumuli" in unterschiedlichsten Dimensionen charakterisiert. Im 19. Jh. zählte man auf dem Hügel der Monterozzi ungefähr 600 Tumuli; heute sind diese fast vollständig verschwunden, weil sie durch Beackerung und Pflügen im Laufe der Zeit abgetragen worden sind. Lediglich die steinerne Umrandung der aus Erde aufgeschütteten Kuppeln sind noch zu sehen, wie man vor Ort gut beobachten kann.

 

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Die Nekropole Infernaccio und der Tumulus Luzi PDF Drucken E-Mail
Fürstengräber - Infernaccio
Geschrieben von: Administrator   
Samstag, 13. März 2010 17:53

 

Der Infernaccio, bisher noch weitgehend unbekannt, ist eine der bedeutendsten tarquinischen Grabstätten der orientalisierenden Periode (7. Jh. v. Chr.) und liegt an der Straße, die von der antiken Stadt ("Civita") durch die Monterozzi-Nekropole zum Meer führte.

 

 

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