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Die Nekropole der Doganaccia |
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Fürstengräber -
Nekropole der Doganaccia
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Geschrieben von: Administrator
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Sontag, 23. Mai 2010 01:00 |
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Als eines der ältesten und eindrucksvollsten Grabmäler sticht die Doganaccia im Mittelpunkt der etruskischen Monterozzi-Nekropole hervor. Es handelt sich um einen weitläufigen archäologischen Komplex, der von zwei enormen Fürstengräber inmitten einer hügeligen sanft zur Meeresküste abfallenden Landschaft dominiert wird. Diese Ausgrabungsstätte ist heute, nach den ersten Ausgrabungen im Jahre 1928, Forschungsobjekt der Universität Turin und der Oberintendanz für Archäologie des südlichen Etruriens.
Die Doganaccia ist charakterisiert durch zwei gleichmäßige zur Küste hingestreckte und einander sehr ähnliche Geländestufen. Diese Terrassen haben eine in der Mitte leicht erhöhte Oberfläche, auf der sich die großen Tumuli erheben. Diese Monumente aus der orientalisierenden Periode (7. Jh. v. Chr.) werden im Volksmund als Tumuli "des Königs" und "der Königin" bezeichnet.
Die Position der Tumuli der Doganaccia ist bezeichnend: Die beiden Gräber sind an einem günstig gelegenen Ort errichtet worden, der den kolossalen Charakter der Grabstätten unterstreicht. Die paarweise Anordnung der Tumuli, wenig verbreitetet in Etrurien, lässt vermuten, dass die Grabmäler Eigentum derselben aristokratischen Familie waren und dass es sich um Brüder oder Vettern handelte. Die wirtschaftliche Macht dieser Familie basierte aller Wahrscheinlichkeit auf der Nutzung der fruchtbaren Küstenebene und auf der Kontrolle des Handelverkehrs zwischen der Stadt und dem Hafen von Tarquinia. Die Tumili der Doganaccia liegen längst der antiken Verbindungsstraße zum Meer einem der antiken Zugänge der Monterozzi-Nekropole gegenüber. Von der Küste kommend führte die Straße direkt duch die Senkung zwischen den beiden impostanten Tumuli.
Es gibt wenige Informationen über archäologische Forschungen in dieser Gegend. Man weiß jedoch, dass im 19. Jahrhundert Ausgrabungen in diesem Areal stattgefunden haben. Als erstes fürstliches Grabmal wurde der Tumulus "des Königs" 1928 wissenschaftlich erforscht – er war das erste Fürstengrabes der orientalisierenden Periode, welches in Tarquinia entdeckt wurde.
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