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| Fürstengräber |
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| Der Tumulus "der Königin" |
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| Fürstengräber - Nekropole der Doganaccia |
| Geschrieben von: Administrator |
| Samstag, 13. März 2010 17:13 |
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Dieses Tumulusgrab, das von der Universität Turin und der Oberintendanz für Archäologie des südlichen Etruriens archäologisch erforscht wird und auf einer felsigen Anhöhe gelegen ist, wurde im prachtvollen architektonischen Stil des orientalisierenden Zeitalters (7. Jh. v. Chr.) errichtet und weist große Ähnlichkeit mit dem anderen Hügelgrab der Doganaccia auf. Diese Nekropole umfasst aller Wahrscheinlichkeit nach die Grabstätten von Familien hohen Standes, aus deren Mitte die etrurischen Könige hervorkamen.
Die Ausgrabungen haben einen Teil des nördlichen Tambours, dessen Sockel in den Fels geschlagen ist, zum Vorschein gebracht. Die Steinblöcke, die den Tambour von außen verkleideten, sind aufgrund von Plünderungen der Grabstätte heute nicht mehr vorhanden. Das Bauwerk hat einen Durchmesser von ungefähr 40 Metern und ist somit das bis heute größte Tumulusgrab Tarquinias.
Dem Fürstengrab, das genau wie der Tumulus "des Königs" nach Westen ausgerichtet ist, geht ein weitläufiger unter freiem Himmel befindlicher Vorplatz voran, der von einer breiten Mauer aus gut verankerten Kalksteinblöcken abgegrenzt ist und durch abfallende, breit angelegte und in den Fels geschlagene Stufenreihen zum Eingang der Grabkammer führt, die fast im Mittelpunkt des Tumulus gelegen ist. In diesem Eingangsbereich vor den Grabkammern fanden Riten und Darbietungen zu Ehren des Verstorbenen statt.
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